Das Gold Oberschwabens: Kies

Bild zeigt Kieswerk von Ostrach
Kieswerk Ostrach

Kies, auch das Gold Oberschwabens genannt, ist ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. In der Gemeinde Ostrach gibt es zwei große Kieswerke der Firmen Weimar und Müller. Eine Umgehungsstraße in Richtung Bad Saulgau, Pfullendorf und Ravensburg leitet die vielen Kiestransporter um die Ortschaften herum.

In der letzten Eiszeit vor 23.000 bis 10.000 Jahren hinterließ der Rheingletscher sein Moränenmaterial und diese Schmelzwasserkiese des Würmgletschers lagerten sich auch im Ostrachtal ab. Die Schichten sind bis über 20 m stark. Im Gegensatz zu den Ablagerungen südlich von Mengen (Donautal) hat sich der Ostracher Kies nicht mit den weicheren und somit als Baumaterial weniger begehrten Weißjura-Kiesen vermischt. Durch den hohen Grundwasserstand muss der Kies durch Schwimmbagger abgebaut werden.

Bild zeigt Kieswerk Jettkofen
Kieswerk Jettkofen

In den Bereichen, in denen der Kies abgebaut ist, entstanden durch Renaturierung Paradiese aus Menschenhand. Seien es Erholungs-  oder Badegewässer, aber auch geschützte Seen, in denen sich seltene Pflanzen und Tiere ansiedeln können.

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