Der Mutterpass ist ein Dokument, das bei der ersten Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchung von dem Frauenarzt oder der Hebamme angelegt und der schwangeren Frau mitgegeben wird.
Im Mutterpass werden kontinuierlich alle wichtigen Informationen zum Schwangerschaftsverlauf, die Ergebnisse der Vorsorgeuntersuchungen und wichtige Befunde von Mutter und Kind während der Geburt eingetragen. Er dient den behandelnden Ärzten und Hebammen dazu, den Verlauf der Schwangerschaft und mögliche Risiken sowie Behandlungen zu dokumentieren. Die Schwangere sollte den Mutterpass immer bei sich tragen, damit im Notfall die erforderlichen Informationen sofort bereitstehen.
In den Mutterpass trägt der Frauenarzt oder die Hebamme alle im Verlauf der Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett festgestellten Daten und Befunde ein (z.B. Blutgruppe, Gewicht, Gewichtszunahme der Mutter sowie Größe, Lage und Gewicht des Kindes). Daher sollten Sie den Mutterpass auch immer bei sich haben und zu den Vorsorgeuntersuchungen und zur Entbindung ins Krankenhaus mitbringen. Er sollte nach der Geburt aufgehoben werden, da die Daten auch für weitere Schwangerschaften von Bedeutung sein können.
Hinweis: Die Untersuchungen im Rahmen der Schwangerenvorsorge dienen der Sicherheit und schließen in den meisten Fällen Erkrankungen aus. Bezahlt werden diese Untersuchungen von den Krankenkassen.